Hohlwanddämmung
Häuser der 30-er Jahre:
In den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden viele Ein- und Zweifamilienhäuser in neuen Siedlungsgebieten. Weit verbreitet war die Bauweise mit zweischaligem Mauerwerk.
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Einfamilienhaus mit Satteldach |
Doppelhaushälfte mit Pultdach |
Zwei- oder Mehrfamilienhaus
mit Satteldach |
Ein- oder Zweifamilienhaus mit Walmdach |
Hohlmauerwerk
Nach heutigen Anforderungen ist eine zweischalige Außenwand mit stehender Luftschicht nicht mehr zeitgemäß gedämmt.
Der U-Wert für solche Wände liegt bei 1,5 - 1,9 W / (m²*K).
Zudem kann man die stehende Luftschicht nach mehr als 70 Jahren nicht mehr als stehend bezeichnen. Ursachen dafür können sein:
- Risse im Mauerwerk und Putz
- Deckenauflager
- Fenster- und Türanschlüsse
- Schalter, Steckdosen, Mauerdurchbrüche für Kabel, Rohre usw.
- beschädigte Mauerkrone
Die im Luftspalt erwärmte Luft entweicht nach außen, Wärmeenergie geht verloren.
Woran erkennt man Hohlmauerwerk?
- die Häuser wurden in den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut und
- die Außenwandstärke beträgt ca. 32-36 cm oder ca. 45-48 cm
Hohlwanddämmung
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Das zweischalige Mauerwerk der 30-er Jahre des 20. Jahrhunderts hat zwischen Außen- und Innenschale eine circa 7 cm dicke Luftschicht. |
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Durch geziehltes Bohren unter den Decken und Fenstern werden Einfüllöffnungen geschaffen. Eine Rüstung ist in den meisten Fällen nicht erforderlich. |
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Über die Öffnungen wird der Dämmstoff lückenlos eingeblasen. Die Dauer dieser Arbeiten für ein normales Einfamilienhaus beträgt maximal 1 Tag. |
Diese
Wärmedämmmaßnahme entspricht der EnEV 2009 Anhang 3. Der U-Wert verbessert sich auf 0,38 - 0,48 W / (m²*K).
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